

Mit 2:6 Punkten, 10:14 Sätzen und 3710 zu 3787 Holz musste der VfB beim Tabellenzweiten SSK Raindorf eine Niederlage einstecken und rutschte dadurch von Platz 4 auf Platz 5 der Tabelle ab. Trotz des Endstands war im Spielverlauf durchaus mehr möglich.
Im ersten Durchgang traten Maximilian Moser gegen Matthias Weber und Tobias Kramer gegen Daniel Schmid an. Moser konnte mit einem Ergebnis von 639 zu 622 Holz und 2,5 zu 1,5 Sätzen den Mannschaftspunkt für den VfB sichern. Kramer hingegen führte bis zum Ende des dritten Durchgangs mit 2:1 Sätzen und 486 zu 454 Holz, konnte seinen Vorsprung jedoch nicht halten. Daniel Schmid nutzte eine Schwächephase von Kramer im letzten Satz aus , holte kontinuierlich auf und entschied das Duell bei ausgeglichenem Satzstand mit 630 zu 620 Holz für sich. Der Mannschaftspunkt ging somit an Raindorf.
Mit einem knappen Vorsprung von sieben Holz starteten Bojan Vlakevski gegen Jan Sandler und Patrick Krieger gegen Taras Elsinger. Vlakevski konnte bei Satzteilung mit 634 zu 621 Holz erneut verlässlich den Mannschaftspunkt für den VfB sichern. Krieger hingegen musste sich bei 1:3 Sätzen und 596 zu 625 Holz geschlagen geben. Vor dem letzten Durchgang war das Spiel noch nicht entschieden, Raindorf lag lediglich mit neun Holz vorne.
Im entscheidenden Durchgang konnte Bogdan Tudorie gegen Jürgen Pointinger bei ausgeglichenem Satzergebnis mit 616 zu 641 Holz keinen Punkt für den VfB holen. Auch Steve Thürer hatte gegen Michael Kotal keine Chance und unterlag mit 605 zu 648 Holz bei 0,5 zu 3,5 Sätzen. Damit war die Niederlage des VfB besiege
Teammanager Sepp Niedermair, der das Spiel am Bildschirm verfolgte, zeigte sich enttäuscht: „Bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung und etwas mehr Feuer und Ehrgeiz wäre mehr möglich gewesen. Kleine Fehler, ein Nachlassen in der Konzentration – und schon war der bei Kramer sicher geglaubte Punkt dahin. Schade, denn dann hätten wir klarer vorne gelegen und das hätte den Ansporn vielleicht noch mehr erhöht und es wäre mehr drin gewesen."
Der VfB steht nun auf Rang 5 der Bundesliga, punktgleich mit Victoria Bamberg und VKC Eppelheim. Um sich für internationale Spiele zu qualifizieren und auf den wichtigen dritten Platz vorzurücken, muss der VfB die nächsten drei Spiele nutzen: Am 21. März empfängt man den TSV Zwickau (Platz 8), am 11. April ist man zu Gast in Bamberg (Platz 4) und am 18. April empfängt man den Absteiger Schwabsberg.
