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Hallbergmoos verliert 1.Bundesligaspiel trotz neuen Mannschaftsrekord mit 7:1

Hallbergmoos verliert 1.Bundesligaspiel trotz neuen Mannschaftsrekord mit 7:1


Von vorne herein war es schon klar, bei Rot-Weiß Zerbst wird es für den VfB Hallbergmoos nichts zu holen geben. Da ist es schon etwas Besonderes einzelne Punkte oder Sätze zu entführen, denn Zerbst ist das Maß aller Dinge im Kegelsport: 2020 wurde, die in Sachsen Anhalt ansässige Mannschaft zum 15. Mal in Folge Deutscher Meister und holte sich Weltpokalsiegertitel schon neunmal.Aber dennoch wollten die Hallbergmooser zeigen, dass auch sie Potential haben.

In den ersten beiden Partien gingen Radovan Vlajkov und Dietmar Brosi an den Start. Bei Beiden lief der erste Durchgang durchwachsen ab, Radovan verlor den ersten Durchgang knapp gegen Jürgen Pointinger um eine Differenz von 7 Holz und Brosi war chancenlos gegen die 170 Holz von Christian Wilke mit seinen 142 Holz. Doch in den nächsten Durchgänge zeigten sich deutliche Aufwärtstendenzen. Radovan holte sich klar die nächsten 3 Sätze und gewann am Ende mit 657 zu 623 Holz und holte damit nicht nur den Teambestwert für den VfB, sondern auch den einzigen Punkt. Dietmar Brosi blieb die nächsten 2 Sätze auf Augenhöhe und verlor Satz 2 mit nur 2 Holz weniger( 156 zu 158) und Satz 3 mit 5 Holz Differenz. Im vierten Satz drehte sein Gegner noch auf und holte 187 Holz, so dass Brosi trotz 602 Holz bei 672 Holz von Wilke das Nachsehen hatte. In den Mittelpartien gingen Bogdan Tudorie und Tobias Kramer an den Start. Obwohl Bogdan Tudorie 2 Sätze holte musste er sich am Ende Dominik Kunze mit 613 zu 673 geschlagen geben. Tobias Kramer musste gegen Florian Fitzmann antreten und konnte zumindest den 3.Satz für die Hallbergmooser an Land ziehen, unterlag aber mit 590 zu 639 Holz. Richtig spannend wurde es in den beiden Schlusspartien. Damir Cekovic konnte gleich zu Anfang 156 Holz spielen, ebenso wie sein Gegner Timo Hoffman und holte so schon mal 0,5 Satzpunkte. Den zweiten Satz konnte sich Hoffman nur dank eines Holzes mehr sich sichern. Am Ende unterlag Cekovich mit starken 621 zu 645 Holz seinem Gegner, hatte jedoch immer auf Augenhöhe mit ihm gespielt. Stephan Alexander musste gegen den amtierendenserbischen  Mannschaftsweltmeister Igar Kovacic antreten. Dieser legte gleich mit 169 Kegel im 1.Durchgang los, Alexander Stephan hatte das Nachsehen mit 143 Holz. Doch dann kamen die beiden starken Sätze von Stephan Alexander mit 181 und 170 Holz zu 179 und 157Holz holte er 2 Satzpunkte. Doch leider konnte er diese starke Leistung im letzten Satz nicht erneut abrufen und unterlag bei 2:2 Sätzen trotz hervorragender 648 Holz gegen Kovacic mit 682 Holz. Obwohl man 7 zu 1 verloren hatte bei 3935 zu 3731 Holz und 15.5 zu 8.5 Satzpunkten zeigten sich die Hallberger am Ende mehr als zufrieden, hatten sie doch mit 3731 Holz einen neuen Vereinsrekord bzw. Mannschaftsrekord aufgestellt.

Abteilungsleiter Sepp Niedermair, der nicht zum Spiel mit gefahren war, hatte die Partie live im Internet verfolgt und zeigte sich nach dem Spiel optimistisch. „ Auch wenn wir klar verloren haben, stimmt mich das Ergebnis positiv. Es war von Anfang an klar, dass wir hier keine Schnitte holen. Aber wir haben einen neuen Vereinsrekord gespielt und bis auf einen Spieler haben alle über 600 Holz geworfen. Das passt."

Der Aktivensprecher und Ex-Zerbster Tom Schneider, der wegen einer Kreuzband OP und Knorpelentfernung aus dem Knie noch im Muskelaufbau ist und frühestens Anfang November wieder spielen kann, konnte sich in Zerbst über einen herzlichen Empfang freuen. Doch mit Start des Wettkampf lag nur noch das Spiel im Fokus. Auf den glänzend präparierten und guten Bahnen, so Schneider, wäre sogar noch einiges mehr drin gewesen, zumindest ein 6:2. Doch bei allen Hallberger Spieler ging bis auf Damir Cekovic der erste Satz verloren. Hier kann Anfangsnervosität, gegen die man arbeiten kann, ein Grund sein. Auch Mannschaftskapitän Mario Cekovic, der als Ersatzmann zur Verfügung stand lobte die angenehme Atmosphäre in Zerbst. Dort war aufgrund der Hygienevorschriften nur jede zweite Platz besetzt, doch trotzdem verfolgten 80 Zuschauer das Spiel. Auch er zeigte sich wie Schneider und Niedermair zufrieden mit dem Ergebnis des Spiels, haderte doch mit dem Abräumen. Während die Zerbster, wenn noch 2 Kegel standen, das Bild zumeist mit einem Wurf abräumten ,fielen bei den Hallbergmooser nur vereinzelt die Kegel. Beim Heimspiel gegen Friedrichshafen am Samstag 19.9, bei dem noch keine Zuschauer zugelassen sind, gilt es nun zu punkten so Cekovic.

Radovan Vlajkov konnte als einziger einen Punkt aus Zerbst entführen
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