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VfB Hallbergmoos wird für Geduld belohnt und gewinnt mit 2:1 gegen Töging


Der VfB Hallbergmoos bleibt auf Erfolgskurs. Die Elf nahm zuhause auch die Hürde gegen den FC Töging.

Hallbergmoos – Beim Neustart durfte noch die halbe Landesliga vom Aufstieg träumen, inzwischen hat sich ein Trio an der Spitze abgesetzt. Mittendrin ist der VfB Hallbergmoos, der mit einem ganz späten Tor den FC Töging 2:1 (0:1) besiegte und nun mit Karlsfeld und Erlbach dem Rest etwas enteilt ist.

Die Ligaphase zwischen Coronapause und Ligapokal brachte dem VfB satte 13 Punkte in fünf Spielen. Die große Stärke in diesen Wochen war die Geduld, die es auch gegen Töging brauchte. In der ersten Halbzeit führte das Abwarten noch zu keinen allzu großen Chancen. Zwei Distanzversuche von Kaan Aygün waren die gefährlichsten Momente. Der VfB dominierte das Geschehen, fand aber noch nicht die Mittel, Tögings dichten Abwehrverbund zu knacken. Nach vorne hoffte der Gast auf weite Bälle und Geniemomente der beiden Superstarts Thomas Breu und Stefan Denk. Die war aber gnadenlos abgemeldet, weil die Dreierkette auch mit den Vertretern Andi Kostorz (für Dennis Hammerl) und Carl Opitz (für Michi Schrödl) richtig gut stand. Kostorz verteilte die Bälle von hinten heraus, und Youngster Opitz unterstrich seine superstarke Entwicklung. Dennoch hatten die Ex-Buchbacher einen großen Moment Einmal kam Thomas Breu nach einem weiten Ball durch, wurde von Torwart Martin Dinkel gefoult, und Stefan Denk verwandelte den unstrittigen Elfmeter zum 0:1.

Nach der Pause erhöhte Hallbergmoos den Druck mit den neuen Fähigkeiten, weder die Ordnung noch die Geduld zu verlieren. Jetzt erinnerte die Partie an das 3:0 der Vorwoche gegen Passau, als man den Abwehrriegel über die Flügel knackte. Das fehlte in Durchgang eins gänzlich und funktionierte auch gegen Töging. Der Ausgleich wurde fantastisch herausgespielt über Simon Werner und Vorlagenkönig Kaan Aygün, der von der Grundlinie im Zentrum den freien Daniel Bauer bediente. Nach dem Ausglich aus dem Lehrbuch wollte Simon Werner mit Gewalt nachlegen, aber er verpasste das schnelle 2:1 zweimal knapp. Also ging das Geduldsspiel weiter, und in der Schlussoffensive gab es noch eine gelbrote Karte für die Gäste. Der Matchball kam spät. In der 89. Minute wurde erst eine VfB-Ecke abgewehrt, den hohen Ball aus dem Halbfeld erwischte Carl Opitz am Fünfmeter-Raum vor dem herauseilenden Torwart. Der 19-Jährige machte im dritten Landesligaspiel seiner Karriere das erste Tor und lieferte weitere Argumente, dass die Verpflichtung aus der Deisenhofener U19 ein Glücksgriff sein könnte. „Natürlich braucht es für ein so spätes Siegtor Glück", sagte der Hallbergmooser Trainer Gedi Sugzda, „aber wir haben den Treffer auch unbedingt gewollt". Der Coach zollte seinen Schützlingen ein großes Lob für den Willensakt, mit dem man einen ganz heiß gehandelten Meisterkandidaten quasi aus dem Rennen befördert hat. Die Hallberger zeigen, dass sie mehr Lösungsoptionen – personell wie taktisch – haben, um die Gegner im Saisonfinale zu knacken.

Quelle Freisinger Tagblatt   Autor. Nico Bauer

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