archivierte Berichte Fußball 2. Mannschaft: Saison 2014/15

 Fredy Ostertag wechselt zum Landesligisten Eching / Nino Filippetti coacht in der neuen Saison die Zweite des VfB

 Sebastiano Filippetti

Vor ein paar Tagen feierte die II. Mannschaft des VfB Hallbergmoos noch den Aufstieg in die Kreisklasse gemeinsam mit Trainer Fredy Ostertag. Nun wurde das Team von der Vereinsführung informiert, dass man wirklich freundschaftlich und in gegenseitigem Einverständnis Fredy Ostertag hat ziehen lassen, damit dieser in Hallbergmoos sehr beliebte Trainer seine Chance nutzen kann den Landesligisten Eching zu trainieren. Bevor man aber der Vertragsauflösung zustimmte, galt es einen geeigneten Ersatz zu suchen, den man in Sebastiano Filippetti, genannt Nino fand. Schon einmal hatte der VfB bei diesem sympathischen „Italobayer“ angefragt, aber da hatte Filippetti gerade kurz vorher einen Vertrag unterschrieben und als treue Seele, so der neue Trainer, hatte er erst einmal seine Verpflichtungen erfüllt. Seine sportliche Karriere begann der 44jährige beim SC Freising, wo er vom Jugendspieler zum Spieler in der 1. Mannschaft reifte. Dort blieb er bis zur Fusion vom SE und SC Freising, um dann nach Allershausen zu wechseln. Als Spieler in diesem Team schaffte man 2 Aufstiege bis hin zur Bezirksliga.

Berufliche Gründe ließen den Haushaltsvorstand einer Patchworkfamilie mit 4 Kindern wieder nach Freising zurückkehren, wo er für das Kreisligateam des SE Freising spielte. Ein Datum hat sich dem neuen Trainer der II. Mannschaft ins Gedächtnis eingebrannt. Am 15. Oktober 2000 verletzte er sich in einem Fußballspiel so schwer, das er quasi einen Totalschaden im rechten Knie erlitt und sich auch im linken Knie die Bänder schwer lädierte. Doch nach mehreren OP's, ausgestattet mit Platten und Schrauben im Knie ging es wieder zurück auf den Fußballplatz. Sowohl als Trainer als auch als Spieler wurde er dank seiner Liebe zum Fußball wieder fit und agierte als Trainer /Co-Trainer beim SEF  beim Kreisligateam. 2003 wechselte er nach Altenerding, wo er ein halbes Jahr die 1. Mannschaft als Interimstrainer leitete, dann die II. Mannschaft dort übernahm und von der A-Klasse in die Kreisklasse führte. Eine weitere Station in seiner Trainerkarriere war Klettham, wo sein Team erfolgreich von der B-Klasse, in die A-Klasse bis in die Kreisklasse durchmarschierte. Dann kehrte er zurück nach Altenerding, wo er die in der BOL spielende A-Jugend übernahm.

2014 wollte Filippetti, der als Gastronom in Erding  das Cafe Leonardo sein Eigen nennt, eigentlich als Trainer pausieren, als der VfB an ihn herantrat um ihn als Trainer der II. und der neu startenden III. Mannschaft zu verpflichten. Innerhalb weniger Tage wurde man sich einig und so stellte man ihn am Dienstag den Spielern vor. Fileppetti, der viel Wert auf Trainingsfleiß und Pünktlichkeit legt, sagt von sich selbst, dass er immer das Ziel hat jedes Spiel zu gewinnen. Er sieht viel Potential im VfB Kader und möchte mit seinem Team bestehend aus Markus Kluge und Betreuer Andreas Bär nicht nur einen soliden Unterbau für die I. Mannschaft bilden, sondern auch mit entsprechenden Leistungen in der Kreisklasse überzeugen und eine solide III. Mannschaft aufbauen. Wert legt Filippetti auf eine enge Zusammenarbeit mit Trainer Toni Plattner, denn er möchte seinen Spielern auch die Möglichkeit geben sich durch gute Leistungen für die 1. Mannschaft zu empfehlen. Ein Grund für Filippetti's Vertragsunterzeichnung war neben den spielerischen Leistungen, die die II. Mannschaft in der letzten Saison gezeigt hatte, auch das Umfeld das ihm der Verein bietet. Hier konnte Trainer Anton Plattner ihm nur recht geben, denn „hier passt alles“ so Plattner, „Sonst wäre er jetzt nicht schon die sechste Saison hier.“

Hießen den neuen Trainer willkommen Helmut Schäfer Herrmann Schmidmeier NinoFilippetti und Harry Schönwälder

Dem scheidenden Trainer Fredy Ostertag wünscht die Fußballabteilung viel Erfolg und Herrmann Schmidmeier betonte noch einmal „Fredy ist als guter Freund gekommen und geht als guter Freund, bei uns ist er immer wieder herzlich willkommen!“

 Juni/Juli 2014

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