Berichte Gesamtverein

Jahreshauptversammlung

13.3.2017

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Erfolgreiche 2 Minuten Regelung

Selten war die Jahreshauptversammlung so gut besucht wie heuer. Um die 70 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und so mussten noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Neu war die 2-Minutenregelung, die bei den Berichten der Abteilungsleiter zum ersten Mal ihre Anwendung fand.

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Kurz und knapp informierte als erstes Anni Schäfer von der Abteilung Fitness & Gymnastik über den gelungen Tag zur offenen Tür. Ähnlich wie bei der „ Langen Nacht des Sports“ nutzen rund 400 Bürger die Chance, die in der Abteilung angebotenen Sportarten an zu schauen oder selbst zu erproben. Auch der am Abend stattgefundene Ehrungsabend lief gut. Auch wenn nur rund 30 von den 60 eingeladenen zu Ehrenden sich im Parkrestaurnat eingefunden hatten, war es eine gelungene Feier. Erfreulich, dass die Abteilung auch weiter wächst. Für die rund 850 Mitglieder stehen rund 45 Übungsleiter, Trainer und Betreuer an der Seite von Anni Schäfer, um immer auch auf die neuesten Trends zu setzen. So gibt es nun neu Yoga, oder auch einen Kurs “Zurück zuTraumfigur“ für junge Mütter mit ihrem Nachwuchs. Neben ihrem Team dankte Anni Schäfer ihren beiden Helferinnen im Orgateam zum Jubiläum Julia Brandl und Lissy Stegschuster sowie den Abteilungsleitern von Ski & Wandern und Tanzsport & Jumping® für die gute Zusammenarbeit.

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Stefan Lochner, der Abteilungsleiter von Ski & Wandern berichtete über seine begeisterten Outdoor-Sportler und informierte die Anwesenden, dass auch mehrtägige Radl-Touren mit zum geselligen Vereinsleben gehören. Beliebt sind auch die kurzweiligen Radltouren ab Mai, bei denen viele Vereinsmitglieder sich beteiligen und man die Biergärten im Umkreis von 30-40 km anfährt.

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Harald Matzkowitz der Abteilungsleiter der Tischtennisspieler kam direkt vom Trainng vorbei. Er erzählte in humorvoller Art wie beeindruckt sich die Gegner von den sportlichen Möglichkeiten der Tischtennisspieler im Sportforum zeigten. Derzeit wären vier Mannschften im Ligabetrieb angemeldet, sowie ein Nachwuchsteam. Leider, so Matzkowitz voller schwarzen Humor benötige man wohl für die neu im Spielbetrieb stehende vierte Mannschaft einen Psychologen, der den „Neutischtennisspielern“ moralische Unterstützung biete, denn bisher hätte man jedes Spiel mit 8:0 verloren. Dieser Psychologe könnte dann auch mit dem in einer zu hohen Liga spielenden Nachwuchsteam arbeiten, dass aufgrund von Verletzungen auf die 2 stärksten und versiertesten Spieler verzichten musste und auch eine Niederlage nach der anderen einstecken muss. Aber so Harald Matzkowitz die Nachwuchsspieler haben Potential und in einer niedrigen Liga werden sie auch Erfolge feiern können. Positiv dagegen die Bilanzen der ersten, zweiten und dritten Mannschaft. Diese Teams sind wie in den letzten Jahren unter den ersten 3 Plätzen zu finden und schlagen sich gut.

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Gute Nachrichten konnte Anna Klug, die Abteilungsleiterin der Volleyballer überbringen. Die Abteilung, die 2016 ihr 25 jähriges Bestehen feierte, wächst und wächst. Um mehr als 25% stiegen die Mitgliederzahlen und nun hat man aktuell 104 Mitglieder, 59 Erwachsene, 15 Jugendliche und 30 Kinder. Dabei ist das jüngste Mitglied 5 Jahre und das älteste aktive 65 Jahre alt. Besonders stolz sei man zum ersten Mal seid Bestehen der Abteilung ein Herrenteam im Spielbetrieb zu haben. Demnächst richte man eine U11, U12, U13 ein, in denen noch Jungen und Mädchen zusammenspielen können. Im Sommer werde man wieder die Beachvolleyballplätze für das Training benutzen. Dabei werde man aber auch auf Beachvolleyballanlagen in den Nachbarorten ausweichen müssen, denn die 2 im Sportpark befindlichen Plätze reichen nicht aus und deshalb unterstrich Anna Klug noch mal ihren Wunsch an die Gemeinde einen dritten Beachvolleyplatz im Sportpark anzulegen.

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Stellvertretend für den verhinderten Abteilungsleiter Christian Dücker informierte seine Vertreterin Hildegard Felber aus der Abteilung der Stockschützen. Beifall gab es zunächst, als sie die Anwesenden über die gewonne Europa-Meisterschaft von Franziska Dücker informierte. Aber auch sonst gab es noch gute Nachrichten. Die erste Damen hat den Verbleib in der 1. Bundesliga auf Eis geschafft, die Damen über 50 holten bei den Deutschen Meisterschaften in Waldkraiburg einen hervorragenden sechsten Platz. Für die kommende Saison meldet man 3 Herrenteams, 2 Damenteams und 2 Mixed Teams im Spielbetrieb an. Für 2017 so Hildegard Felber gibt es große Herausforderungen an die Abteilung: So werden unter anderem 35 Turniere in der Stockschützenhalle stattfinden, von denen 9 eigene sind. Hochklassiges Stockschießen wird es gleich mehrmals geben. So wird am 1.7. und 15.7 die Oberliga der Herren unter Schirmherrschaft des SV Heimstetten ihre Spiele im Sportpark abhalten. Auch die Herren des SC Oberroth werden die Stockschützenhalle im Hallbergmooser Sportpark nutzen um als Gastgeber der 2. Bundesliga Süd am 24. Juni auf zu treten.Wichtiger jedoch sind am 2. und 16. Juli die Spiele der Bayernliga Süd, bei den die Damen des VfB als Gastgeber um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfen. In den vergangenen Jahren schrappten die Hallbergmooserinnen zweimal mit knapp Platz vier knapp am Aufstieg vorbei. Diesmal soll es vor heimischer Kulisse endlich klappen unter die ersten drei zu kommen um so, wie auch auf Eis, in der Bundesliga spielen zu können. Weiter wird man noch 19 Turniere für den Bezirk ausrichten.

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Stellvertretend für die erkrankte Abteilungsleiterin Tennis Elfriede Fendt informierte Sportwartin Tanja Gross über die Tennisabteilung. Wie immer waren auch zu Anfang der Saison die Tennisplätze im schlechten Zustand. Insgesamt hatte man 14 Teams im Spielbetrieb gemeldet, 4 im Erwachsenenbreich, 10 im Jugend- und Kinderbereich. Die U14 und die U10 wurden in ihren Ligen Erste und stiegen auf. Knapp den Aufstieg verpassten dagegen die Damen, die als Zweiter ihre Saison abschlossen. 2017 schickt der VfB 17 Teams in den Spielbetrieb. Die Abteilung wächst und von 6 bis 80 Jahren sind die Aktiven Spieler alt. Besonders Dank guter Nachwuchsarbeit mit Kindergartentennis und Sommertrainingslager durch Trainer Pauolo Escalona hat die Abteilung guten Zulauf. Nicht ganz so gut liefen in der letzten Saison die eigenen Turniere, die Vereinsmeisterschaften und das Schleiferlturnier hatten mit dem Wetter zu kämpfen. Erfolgreich dagegen das Leistungsklassenturnier und das Eltern-Kind-Turnier. Einen Appell gab es noch an die Gemeinde. Derzeit trainiert man in der alten Tennishalle, deren Bausubstanz von Jahr zu Jahr verfällt, hier hofft man auf Unterstützung der Gemeinde.

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Mit seiner Vorstellung eröffnete Sascha Habel die Berichterstattung aus der Fußballabteilung. Zunächst dankte er den rund 40 Trainern und Betreuern der Abteilung aber auch den Platzwarten. Von 4 bis 61 Jahre alt sind die Aktiven der Abteilung, die in 13 Jugendmannschaften und vier Seniorenteams spielen. Neu ist das U8/U11 Konzept, das man gemeinsam mit Anselm Küchle vom Institut für Fußballmanagement erarbeitet hat. Gut gelaufen seien die Hallenturniere aller Teams, hier ein Danke an Organisatoren, Helfer, Trainer, Eltern und Sponsoren. Für die Pfingstferien seie man mit der Planung eines Trainingslager beschäftigt. Lobend erwähnte Habel die dritte Meisterschaft der AH, die es nach 2012, 2014 auch 2016 wieder auf den ersten Platz geschafft hatte. Für die anderen 3 Seniorenmannschaften dankte er Hermann Schmidmaier und Team für die schnelle Trainerfindung bzw. Trainerbeförderung und lobte die Arbeit der Schiedsrichter.

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Sepp Niedermair der Abteilungsleiter der Kegler informierte die Anwesenden über das stetige Wachstum in seiner Abteilung. Gemeinsam mit seinem neuem Führungsgremium mit Roland Buchhauser, Nadine Wachsmuth und Thomas Tetzlaff klappte die Zusammenarbeit prima und man könne auf vieles Erreichtes stolz sein. Die hochklassigen Turniere wie das Hallbergmasters, der Vergleichskampf mit den Poinger Bundesligistinnen. Die Nachwuchsarbeit von Nadine Wachsmuth und Marcus Storch trage Früchte. So hätten sich 2 Nachwuchskegler für die Bezirksmeisterschaften qualifiziert. Für die 1 . Herren entscheide sich in den nächsten 2 Wochen, ob es mit dem Aufstieg in die Landesliga klappt, und sollte das hinhauen, wäre anders als im Fußball mit weiteren 2 Aufstiegen die 2. Bundesliga erreicht. Als wichtige Termine nannte er den 21. Mai 2017, da sei die Kegelabteiung Gastgeber der bayrischen U14 Meisterschaften und am 7. Mai erstmalig das Bürgerkegeln. Ähnlich wie beim Bürgerschiessen der SG Edelweiß wolle man so nicht im Verein kegelnde Bürger einladen, sich auch den Kegelbahnen im Forum zu erproben um so vielleicht neue sportbegeisterte Mitbürger für die Abteilung zu finden.

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Für die verhinderte Renate Hofbauer informierte Michaela Reitmeyer über die Entwicklung in der Tanzsport & Jumping® Abteilung. Die Jumpping-Kurse sind nach wie vor sehr beliebt und, da man aufgrund der Trampolinanzahl begrenzt sei, habe man WhatsApp-Gruppen für jedes Training eingerichtet, damit bei Absagen begeisterte „Jumper“ nachrücken können. Am 21. Mai plant man wie im letzten Jahr eine Jumping-Party bei der 3 Stunden lang trainiert werden kann.

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Zuletzt ergriff die Senioren- und Fahnenbeauftragte Carin Hagen das Wort und warb für das Amt der Fahnenträger. Die derzeitigen Träger Josef Daffner, Walter Dattinger und Otto Schmidmeier seien sehr viel im Einsatz und man benötige dringend noch weitere Unterstützer auch Damen seien willkommen.

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Vereinsvorsitzender Werner Schwirtz legte in seinem Jahresrückblick zunächst Zahlen vor: Zum Stand 1.1. 2017 habe der Verein 1994 Mitglieder gehabt, 2016: 1930. Davon waren 786 Kinder und Jugendliche, 1208 Erwachsene. Mit 752 Mitglieder sei Fitness & Gymnastik die größte Abteilung gefolgt von Fußball mit 394 Mitglieder und Tennis mit 153 Mitglieder. Den höchsten prozentualen Zuwachs hätten die Abteilungen Volleyball mit mehr als 25%, Tischtennis rund 15% und Kegeln mit fast 11 % gehabt. Bei den reinen Neumitgliedern lag Fitness und Gymnastik mit 52 Sportlern vorn. Mit fast 2000 Migliedern sei man der größte Verein in Hallbergmoss und dies könne man dann auch wieder beim Volksfesteinzug demonstrieren. Beim Rückblick auf die Veranstaltungen bedauerte Werner Schwirtz, dass von 200 eingeladenen ehrenamtlichen Helfern des Vereins nur 120 zugegen waren, aber dennoch war es ein schönes Fest. Beliebt sei auch der Empfang für die Jubilare, deren Mitgliedschaft ab 25 Jahren bis hin zu 60 Jahren man immer separat feiert. Schön war auch heuer die Weihnachtsfeier mit toller musikalischer Begleitung und gelungenem Einakter. Veranstaltungen wie die „Lange Nacht des Sports" und der Indoor-Cup waren gemeinsam mit anderen Vereinen wieder ein Erfolg. Nicht ganz so gut sieht es mit der Zukunft des Sportlerballs aus. Die Verpflichtung einer Band rentiert sich nicht, wenn nur wenige Besucher der Einladung zum Ball folgen. Deshalb gibt es nun eine Gruppe, die sich um die Überarbeitung des Sportlerballkonzepts kümmert. Nach dem der Leasingvertrag über den Vereinsbus abgelaufen ist, hat man diesen nun gekauft. Da dieser Bus jedoch so oft genutzt wurde, hat sich die Sparkasse Erding/Dorfen freundlicherweise bereit erklärt für 3 weitere Jahre einen Vereinbus für den VfB zu leasen, so dass man auf 2 Busse zurückgreifen kann.

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Im weiteren nutzte Werner Schwirtz die Gelegenheit Karl-Heinz Bermeier für seine 50jährige Ausübung des Schiedsrichteramts im Namen des VfB's zu danken und überreichte ihm als Zeichen der Anerkennung einen Präsentkorb. Im letzten Teil der Sitzung wurden die Satzungsänderungen verabschiedet. Nun sind laut § 11 (2) Wahlberechtigt und wählbar alle Mitglieder, die am Tag der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben.

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Nach einer Diskussion zum § 11(3), der die Art der Ankündigung zur JHV beinhaltet, wurde mit Mehrheit der vom Präsidium genannte Vorschlag angenommen auf die Einladungsschreiben zu verzichten und stattdessen per Ankündigung im VfB Schaukasten, Homepage und E-mail zu setzen. Die Anregung von Harry Schönwälder nicht auf die schriftlichen Einladungen zu verzichten, um alle zu erreichen bzw. auch jene, die nicht mit den neuen Medien vernetzt sind, wurde mit dem Hinweis, dass man a) heuer alle angeschrieben hätte und rund 1300 Euro Versandkosten gehabt habe und b) dennoch nur an die 70 Mitglieder gekommen wären, abgelehnt.

Des weiteren wurden die rein formalen Satzungänderungen der §§ 15,16 und 17 angenommen wie auch die Einführung einer Ehrenordnung. 15.3.2017 cob

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