archivierte Berichte Ski & Wandern 2013-2016

24 VfB-Radler auf Weintour unterwegs in der Pfalz

Radlgruppe vor Hotel 640x397

 

Die mehrtägige Radltour der Abteilung Ski & Wandern führte vom 06.-10.09.2013 in die zu dieser Jahreszeit besonders attraktive Pfalz. Ausgangspunkt für die von Stefan Lochner und Werner Hofmann ausgearbeiteten Routen war das Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster. Der Ort liegt am Übergang von der „Weinebene“ in den Pfälzer Wald. Bereits am ersten Tag wurde bei herrlichem Sonnenschein die nähere Umgebung in einer 32 km-Tour erkundet und getestet, ob die reich bestückten Reben bereits „mundige“ Trauben aufbieten. Dass auch der daraus entstehende „Saft“ so gut ist, konnte im Weingut Fritz Walter in Hörbach beim Durst löschen festgestellt werden. Höhe- und gleichzeitig höchster Punkt des Tages war die „kleine Kalmit“, die einen ersten Vorgeschmack auf die kommenden Anstrengungen gab und wie zum Ausgleich eine gute Sicht über die nähere Umgebung anbot. unterwegs 479x640

suedl. Weintor 427x640

Wetterbedingt entfiel am Samstag die 72,5 km lange und über 789 Höhenmeter führende Strecke in den Pfälzer Wald – Nord und stattdessen fand für die einen eine Besichtigung der Burg Landeck und für die anderen des Speyerer Doms statt. Am Nachmittag war Petrus dann wieder milde gestimmt und der Weg führte durch die grünen Weinberge mit einem stetigen Auf und Ab nach Landau a. Weinstraße. Ein kurzer Besuch des Herbstfestes, ein Blick in die Innenstadt und schon war man auf dem Rückweg. Unterwegs wurde in Eschbach noch eine Kaffeepause mit „Quetschekuche“ an einem sonnigen Plätzchen im Weinstadl Poth eingelegt. Fünf noch nicht „Ausgelastete“ radelten trainingshalber noch auf die Madenburg, die 250 Meter hoch über der Ortschaft gelegen, einen guten Aussichtspunkt abgab.

   Weinfest 2 640x480

Gute Aussichten auf pfälzerische Spezialitäten und gute Tröpfchen hatte man auch am Abend beim gut besuchten Weinfest in der Winzergasse in Gleiszellen. Die ansässigen Weinbauern öffneten ihre Anwesen, richteten gemütliche Sitz- und Stehplätze auf den Hofstellen ein und boten den Besuchern Ess- und Trinkbares je nach Facon. Anfangs durch den großen Andrang noch etwas verstreut, traf man sich später in geselliger Runde im Dionysiuskeller. Viel Anklang fand der bayrisch-badenserischem Gesang, es wurde getanzt oder man genoss einfach nur den erfrischenden Wein (-schorle) und Schmankerl wie Flamm- bzw. Zwiebelkuchen, Winzersuppe sowie liebevoll dekorierte Schmalz- oder Leberwurstbrote. Die Anstrengungen des Tages und auch das Wissen auf die anstehende nächste Tour verhinderten ein Ausbleiben bis in die ühen Morgenstunden.

Weinprobe 640x453

Diese 3. Route führte über lange beschwerliche Anstiege zum südlichen Weintor und in das französische Elsass mit blumengeschmückten, mittelalterlich anmutenden Ortschaften und dann in ein Tal des südlichen Pfälzer Waldes zum berühmten „Teufelstisch“. Überraschender Weise war der Rückweg nicht so beschwerlich wie befürchtet, so dass das Abendessen in der Weinstube Kuhn schon wieder genossen werden konnte und die Strapazen der 85000 Längen- und 800 Höhenmeter schnell vergessen waren. Teufelstisch 640x480

Am 4. Tag war die „Besichtigung“ der nördlichen Weinstraße über Eschbach, Neustadt a.d.W. und Landau eingeplant und die nicht so versierten Radfahrer merkten schon auf den ersten Metern, die Ausflüge der vergangenen Tage. Radpannen, teils steile und stetige Anstiege führten dazu, dass jeder die Mittagspause und dann die Fahrt in der „Ebene“ herbeisehnte. Gegenwind und nicht ganz so „plane“  50 Restkilometer durch Weinanbaugebiete sabotierten dann aber ein schnelles Vorwärtskommen. So verzögerte sich das Abendessen in der bereits reservierten Weinstube „Mathis“ etwas, was aber der guten Stimmung und dem geselligen Miteinander keinen Abbruch tat.

Der Abend wurde abgerundet mit einem Dank an Stefan Lochner für die detaillierte Ausarbeitung der Radltouren und seine sichere Führung während der Exkursionen und auch an Ralf Lorenz, der als Quartiermeister fungierte und  als „gute Seele“ jederzeit abrufbereit war.

Abschlussessen 640x370

Das „Ausradln“ am Abfahrtstag entfiel wegen des einsetzenden Dauerregens und so war der Abschied nicht ganz so schwer, zumal man sich noch Erinnerungen einkaufte, die auch zu Hause noch für eine Verlängerung der leiblichen Genüsse sorgen werden.

An dieser Stelle nochmals ein DANKESCHÖN an die Träger der neonfarbenen Jacken (Vor- und Nachhut), den Pannenhelfer, den „Anschieber“ und die restlichen Teilnehmer, die durch ihre gute Laune den Ausflug zu einem großartigen Erlebnis gemacht haben !

 Gruppenfoto 640x480

 

Feedback